Ich habe

mit dem Bart, den ich seit einigen Monaten in meinem Gesicht stehen lasse, den größtmöglichen Abstand zwischen meinem Äußeren und mir gebracht. Ich müsste mir allerdings einen Spiegel vorhalten, wie einem Esel die Möhre, um den Abstand zu verinnerlichen.

Es ist schön

im Bus des Schienenersatzverkehrs (SEV) zu sitzen und ein Brötchen zu essen. Ich bin der einzige Fahrgast. Ich sitze gegenüber dem hinteren Ausstieg. Die Gegend, durch die wir fahren, kommt mir im Doppel-Rahmen der Tür ganz unbekannt vor. Es ist fast dunkel draußen. Ich stelle mir vor, dass der Bus mich an einen abwegigen Ort bringt, Vilnius, Riga, Tallinn vielleicht. Ich wüsste dann nicht, wo ich bleiben sollte, wenn der Bus hielte und ich aussteigen müsste.

Holo krapter volitirate

Jetzt da die Säge schrillt und der Kaffee dampft, kann ich mich zurücklegen und knirschen. Nichts fehlt. Alles ist weg. Die Taschentücher falten vor sich hin. Selbstgenügsam und gierig. Alle Zettel haben sich zusammengeschlossen. Sie werden mich fressen. Und dann ist – Krauter.

Heute klappt es

besser. Bevor es anfing zu regnen, hatte ich den Draht gespannt, der den Zaun stabilisieren soll. Ich sitze im Bus, der mich ins Kino bringt. Ich weiß, mit welchen Verkehrsmitteln ich wieder zurück komme. Ich habe mir sogar ein Brötchen gemacht. Nur ein Geburtstagsgeschenk für meine Mutter habe ich nicht besorgt.

Auf dem Weg zum Bahnhof bin ich schnell gegangen; und wegen des Regens vornüber gebeugt. Ich habe mich gefragt, ob ich aussehe wie jemand, der fällt und das aufzuhalten versucht. Wegen des Regens und der extremen Ländlichkeit meines Wohnortes, war aber niemand auf der Straße, der mir diese Frage hätte bejahen oder verneinen können.